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Keine Atempause…

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Mein kleines Tagebuch im Wahljahr (8)

Jetzt wird mein kleines Tagebuch tatsächlich zu einem richtigen Tagebuch, Rechenschaftsbericht könnte man es auch nennen. Es war einiges los in den letzten beiden Wochen, wir eilten von Termin zu Termin, vom Steigerwald nach Bamberg, von Heilgersdorf nach Königsfeld, von KAB und CAJ nach Oberhaid, noch mal nach Königsfeld und mehrfach zurück nach Bamberg, zum Beispiel zum Bamberger Bahnhof, wo wir unsere Online-Petition für bessere Waggons im Franken-Thüringen-Express aufs Gleis brachten.

Und so wird das Ganze hier eher zu einem kommentierten Fotoalbum – am 22. Juli wanderten wir in Begleitung von Sat1 durch den Böhlgrund und bekräftigten pressewirksam unsere Forderung nach einer Machbarkeitsstudie für einen Nationalpark Steigerwald, ehe wir dann bei einer Ortsbegehung mit anschließender Abendveranstaltung gemeinsam mit der BI Lichteneiche unsere Bedenken gegen eine Ertüchtigung des Sonderlandeplatzes formulierten. Die Angst der Anwohner vor einer immensen Zunahme des Fluglärms ist mehr als berechtigt. Gut, dass Christian Magerl uns durch diesen Tag begleitete.

Gemeinsam statteten Rote und Grüne aus dem Landkreis dann am 23. Juli der Gemeinde Königsfeld einen Besuch ab. Der Strauß an Themen, den es zu beackern galt, war groß. Besonders erfreulich: Königsfeld profitiert enorm von den erneuerbaren Energien und die Bevölkerung profitiert mit. Und ebenso erfreulich: Die Gemeinschaftsschule Hollfeld erfreut sich großer Beliebtheit und beweist: So kann ein richtiges Konzept für die Schule mit Zukunft aussehen…

Sehr beeindruckt hat mich unser Termin am 24. Juli im Landkreis Coburg: Aus einem PPP-Dorfladen-Projekt, vorangebracht mit großem Einsatz von der Dorfgemeinschaft, hat sich in Heilgersdorf eine wunderbare Geschäftsidee mit Vorbildfunktion entwickelt. Wir kommen sicher wieder!

Wahlprüfsteine gehören zum Wahlkampf und bringen oft interessante Diskussionen mit sich. KAB, CAJ und Familienbund haben ihre Wahlprüfsteine bei einer öffentlichen KandidatInnenbefragung abgeprüft. Es war klallig heiß am 26. Juli auf dem Bamberger Maxplatz, umso größeren Dank an Ralph Korschinsky und sein Team!

Am 30. Juli haben wir dann unsere Petition für bessere Bahnwaggons im Franken-Thüringen-Express am Bamberger Bahnhof aufs Gleis gebracht. Ein Fotograf der Bamberger Lokalzeitung war leider nur zwei Gleise weiter zu sehen, aber das Obermain-Tagblatt und Radio Bamberg waren da und berichteten über unsere Aktion. Anschließend ging es zum Infostand von Mehr Demokratie e.V., der in Bamberg am Gabelmann Station machte.

Ein wirklich tolles Double-Feature dann am 01. August: Am Nachmittag haben wir die Schule im Dorf gelassen. Bei einem wahrlich kompetenten Fachgespräch mit Bürgermeistern und Schulleitern aus der Region diskutierten wir zusammen mit unserer Spitzenkandidatin Margarete Bause  die Zukunft der Mittelschule. Nimmt man die Aussagen des Kultusministers zum Anlass, wären allein im Landkreis Bamberg diese zwölf Mittelschulen mittelfristig von einer Schließung bedroht: Stegaurach, Pettstadt, Schlüsselfeld, Strullendorf, Oberhaid, Hallstadt, Bischberg, Litzendorf, Rattelsdorf, Breitengüßbach, Frensdorf, Priesendorf und Zapfendorf. Wem das nicht gefällt, der kann hier mit uns gemeinsam die Schule im Dorf lassen

Am Abend dann die Mollath-Veranstaltung mit Martin Runge, MdL und Anwalt Gerhard Strate in den Haas-Sälen. Etwa 300 Bürgerinnen und Bürger interessierten sich trotz Biergartenwetters für den unglaublichen Fall des in der Bayreuther Forensik einsitzenden Gustl Mollath, nur der FT fehlte leider, obwohl dieser Fall durchaus auch regionale und bezirksweite Brisanz birgt.

Und zwischendurch? Auch keine Atempause, schließlich wollen wir Geschichte schreiben und erstmals ein Grünes Mandat nach Bamberg holen. Und weil die KandidatInnen der anderen Parteien, abgesehen natürlich von der Mandatsträgerin der CSU, auf oder mit ihrer jeweiligen Liste keine Chance haben, bergen nur Stimmen für unsere lokalen Grünen VertreterInnen tatsächlich die Chance auf ein zusätzliches Mandat im Landtag für unsere Region. Das gilt es den Wählerinnen und Wählern zu erklären. Zwischendurch also Bierdeckelgespräche mit genau diesem Thema, Annafest Forchheim, Weinfest Trunstadt oder MC Condors Familienfest in Stückbrunn zum Beispiel.

Und dann ist da ja noch der Wahlkampfklassiker schlechthin: Plakate kleben und hängen. Da zeigt sich dann, ob das Ganze im Team funktioniert und ich bin bislang begeistert. Wir ziehen an einem Strang! So kann das mit dem Geschichte schreiben klappen. Die heiße Phase hat begonnen, wir sind ready to rumble!

Fotos: Ssaman Mardi (Team Margarete Bause) 1, alle anderen: Team Andy Lösche

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