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13. Mai 2013
von Andreas Lösche
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Versprechen oder Versprecher?

Mein kleines Tagebuch im Wahljahr (5)

Während derzeit die Verwandtenbeschäftigungs-Affäre in Bayern die Schlagzeilen beherrscht, nur bei uns vor Ort mal wieder nicht, obwohl es gerade hier interessant wäre, kommt ein CSU-MdL im Steigerwald mit einer Aussage daher, die wir schon vor Jahren gerne gehört hätten und bei der wir ihn beim Wort nehmen wollen. Geht die Diskussion um einen Nationalpark in eine neue Runde? Es wäre zu wünschen! Gefeiert haben wir auf jedem Fall schon einmal, allerdings den Wahlkampfauftakt… Weiterlesen →

25. April 2013
von Andreas Lösche
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Die fabelhafte Welt der Amigos

Mein kleines Tagebuch im Wahljahr (4)

Man muss sicherlich nicht alles verstehen, was da derzeit den Freistaat erschüttert, weder die Steueraffäre um den FC Bayern-Manager Hoeneß noch die eigenartige Selbstbedienungsmentalität, mit der einige CSU-Landtagsabgeordnete auch dreizehn Jahre nach einer entsprechenden Gesetzesänderung eine ganz eigene Form von Familienförderung betreiben. Im Fall Hoeneß mutet vor allem seltsam an, dass die CSU vehement für ein Steuerabkommen mit der Schweiz eintrat, das es Hoeneß erlaubt hätte, die Sache klammheimlich zu regeln. Weiterlesen →

13. April 2013
von Andreas Lösche
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Bamberg

Philosophische Aspekte einer Stadt – ein Gastbeitrag von Andreas Reuß

Menschen, Bürger, wollen eine „lebendige“ Stadt. Mit diesem Ausdruck schaffen wir eine Personifikation, eigentlich eine Allegorie. In der Tat wird die Stadt, indem wir darin leben, eine Art lebendige Person, mit einem Körper und einem Gesicht. Das ist eine Projektion: Wir erheben uns selbst in unserer Personalität, unserer Menschlichkeit – was sollten wir sonst wählen? – zum Maßstab für die Stadt. Weiterlesen →

9. April 2013
von Andreas Lösche
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Von Stadt- und Landvermarktung

Mein kleines Tagebuch im Wahljahr (3)

In den letzten Wochen und Monaten ist in unserer Stadt ein Thema hoch gekocht, wie es exemplarisch für viele Städte in unserem Land steht. Wie viel muss eine Innenstadt und müssen damit ihre Bewohner aushalten können? Wie viele Veranstaltungen sind einer Altstadt zuzumuten? Party oder Wohnen? Oder geht doch beides?

Es wird und muss einen Konsens geben, mit dem Bewohner wie Veranstalter gleichermaßen leben können. Leider aber beschränkt sich die Diskussion bislang in Bamberg darauf, der jeweiligen Gegenseite Kompromissunfähigkeit zu attestieren. Das wurde auch bei einer Podiumsdiskussion deutlich, bei der ich vergangene Woche mitdiskutieren durfte, geladen eigentlich in zweierlei Funktion, sowohl als einer, der regelmäßig mit Großveranstaltungen zu tun hat, als auch als Vertreter der Grünen in Stadt und Landkreis Bamberg. Eine nicht ganz einfache Aufgabe, Weiterlesen →

30. März 2013
von Andreas Lösche
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Hier spricht Ihr Heimatminister

Es lässt mich einfach nicht mehr los: So, so, ein Heimatministerium soll also her. Freilich ein netter Gag im Wahlkampf, trotzdem, jetzt mache ich hier mal einen auf Heimatminister. Das darf zwar ein Grüner eigentlich nicht, schließlich hat die CSU den Begriff ja wohl höchstpersönlich erschaffen, genau wie die Berge, den Tegernsee, die Klöße respektive Knödel und die Weißwurst samt Weißbier a.k.a. Weizen und die Lederhose und den Laptop gleich hinterher. Aber was schert es mich. Es spricht der Heimatminister. Hier die ersten Schlagzeilen aus Franken: Weiterlesen →

19. März 2013
von Andreas Lösche
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Die montierte Wirklichkeit

Mein kleines Tagebuch im Wahljahr (2)

Ein ganz neues Phänomen geistert seit einigen Wochen durch unseren Landkreis wie auch durch die hiesige Tageszeitung: die Windkraftanlagen-Fotomontage. Und das geht in seinen Facetten so: Variante 1 zeigt Baudenkmäler aus Stadt und Landkreis Bamberg von monströsen Rotorblättern verdeckt, Windräder mitten im Weltkulturerbe Bamberg, kuschelig eingebettet in den Domgrund.

Variante 2 basteln sich allerorten Initiativen zusammen, sie setzten dabei gigantische Windräder wahllos in die Landschaft. Größe, Anzahl und Standort der Räder stehen dabei in eklatantem Missverhältnis zu Wirklichkeit. Weiterlesen →

6. März 2013
von Andreas Lösche
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Wenn der Wind in die falsche Richtung geblasen wird

Behauptungen statt Fakten - Windkraftgegner schüren diffuse Ängste vor der Energiewende. Mit Argumenten wollen wir unseren Beitrag zu einer sachlichen Auseinandersetzung leisten.

Wir erleben es immer wieder, sei es bei der Diskussion um einen Nationalpark im Steigerwald oder nun seit geraumer Zeit in Sachen Windkraft: Mit einem bunten Strauß an falschen Behauptungen und Unwahrheiten ziehen die Gegner ins Feld und die Menschen so auf ihre Seite. Jedwede sachliche Argumentation bleibt auf der Strecke, sie wird auch nicht gewünscht, schadete sie doch dem Ansinnen der vermeintlichen Heimatschützer, mit lautem Getöse diffuse Angst vor Neuem zu schüren.

Bedenklich wird es, wenn sich mancherorts die Lokalpresse zum Zentralorgan der Windkraftgegner macht und kommentar- und kritiklos etwa Fotos veröffentlicht, die Windräder mitten in einem idyllischen Ort zeigen, darunter das Zitat „So soll es auf dem fränkischen Jura nicht aussehen.“ Davon, dass die Rotoren keineswegs im Ort stehen, vielmehr die Abstandsfläche zur Wohnbebauung eingehalten wurde, ist keine Rede. Auch nicht davon, dass es im betreffenden Ort keine Initiativen gegen den Windpark gab, da durch frühzeitige Beteiligung die Bürger von vorne herein einbezogen waren. Weiterlesen →

13. Februar 2013
von Andreas Lösche
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“Willkommenskultur” zum Fremdschämen

Das Thema Asyl eignet sich nicht zum populistischen Stimmenfang

Eigentlich ist es zum Fremdschämen: Knapp dreizehn Monate vor den Stadtratswahlen geht es für CSU und den parteilosen Stadtrat Tscherner offensichtlich um die Stammtischhoheit. Während die einen in einem Flugblatt nun heucheln, schon immer die Einzigen gewesen zu sein, die sich für einen Erhalt der Jugendherberge Wolfsschlucht eingesetzt hätten, startet der andere gleich eine Unterschriftenaktion. Beiden ist eines gemein: Wenig sensibel wird mit einem Thema umgegangen, das einen vorsichtigen und vorurteilsfreien Umgang dringend braucht und das zu populistischen Veranstaltungen ganz und gar nicht geeignet ist. Unterschwellig entsteht ein fader Beigeschmack von Fremdenfeindlichkeit. Dabei sollte unsere Stadt alle Menschen willkommen heißen, ob nun Asylbewerber oder Touristen. Weiterlesen →

5. Februar 2013
von Andreas Lösche
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Und wer hat’s erfunden?

Das war schon ein toller Erfolg für unser Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren in Bayern: 14,4% der Wählerinnen und Wähler haben sich eingetragen und damit ein unmissverständliches Zeichen für ein gerechteres Bildungssystem gesetzt.

Und damit nicht vergessen wird, wer diese Studiengebühren eingeführt hat, erinnern wir daran mal rasch in Ton und Bild:

1. Februar 2013
von Andreas Lösche
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M4, 34%, 14-Komma-4 und ein gefährliches Bürgerbegehren mit fremdenfeindlichen Untertönen

Mein kleines Tagebuch im Wahljahr (1)

Im Steigerwald wird eine der größten Buchen Deutschlands gesprengt, wir Grüne stellen unsere Bezirksliste zu Landtags- und Bezirkstagswahl auf, kurzfristig flammt eine eigenartige Debatte um Schwarz-Grün auf und erlischt dann wieder ebenso abrupt, ein offensichtlich schon im Kommunalwahlmodus befindlicher Bamberger Stadtrat meint, er müsse ein Bürgerbegehren anzetteln und zündelt damit gefährlich und latent fremdenfeindlich. Und dann war da ja noch der grandiose Erfolg des Volksbegehrens für die Abschaffung der Studiengebühren in Bayern. Auch der Reigen der Neujahrsempfänge hatte einen Höhepunkt, der dann wieder etwas mit dem Methusalembaum zu tun hat.  Eine vorausblickende Rückschau auf einen politisch äußerst interessanten Januar… Weiterlesen →