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Nachhaltiger Sechsjahresplan

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Was wir uns für die Kreistagsperiode 2014-2020 vorgenommen haben

Auf unseren Landkreis kommen enorme Herausforderungen zu. Mit Ihrer Stimme haben Sie am 16. März Gelegenheit mit zu entscheiden, wie sich der Landkreis in den nächsten Jahren entwickeln wird. Mit Ihrer Stimme für die Grün-Alternative Liste entscheiden Sie sich für eine nachhaltige, umweltschonende und zukunftsorientierte Entwicklung unseres Landkreises. Unser komplettes Wahlprogramm ist natürlich nachlesbar, hier die Kurzversion, wir haben uns viel vorgenommen:

Wind

Wir wollen die Klimaallianz voranbringen und die Energiewende zu einem echten Erfolg werden lassen. Dabei können unsere Kommunen, unser regionalen Unternehmen und die Bürgerinnen und Bürger nur profitieren. Viele Millionen Euro Energiekosten bleiben zukünftig in unserem Landkreis. Energiewende ist Wertschöpfung vor Ort.

Die Mittelschule war zu kurz gesprungen, inzwischen sind viele unserer Schulen schon wieder in Gefahr. Wir wollen die Schulen in den Gemeinden halten und für eine bessere Ausstattung in unseren Bildungseinrichtungen sorgen.

Den demographischen Wandel begreifen wir als Chance, allerdings bedarf es großer Anstrengungen, unseren Landkreis für die Veränderungen unserer Gesellschaft fit zu machen. Wir setzen uns daher für einen deutlichen Ausbau des ÖPNV ein. Die Erreichbarkeit wird ein wichtiger Standortfaktor für unsere Kommunen werden. So stärken wir die Attraktivität unserer Gemeinden auch für junge Menschen.

Wir wollen die Gesundheitsregion Bamberg voranbringen. Die ärztliche Versorgung im Landkreis wird eine der Zukunftsaufgaben der nächsten Jahre. Eine bessere Kooperation von Sozialstiftung Bamberg und der Krankenhaus GmbH des Landkreises ist unser Ziel.

Transparenz und Informationsfreiheit sind der Schlüssel zu mehr Akzeptanz des politischen Handelns. Wir wollen dafür sorgen, dass die Entscheidungen der Kreisgremien nachvollziehbarer werden. Dazu sollen ausführliche Protokolle aller Sitzungen endlich im Internet abrufbar sein. Auch Live-Übertragungen der Kreistagssitzungen können wir uns vorstellen. Mit einer Informationsfreiheitssatzung schaffen wir größeres Vertrauen zwischen Bevölkerung und Verwaltung.

Unsere Überzeugung: Die Menschen vor Ort sind die wahren Experten unserer Region. Deshalb wollen wir für mehr Bürgerbeteiligung sorgen. Nur so können enorme Aufgaben wie etwa der Bahn-Ausbau im Landkreis bewältigt werden. Bei uns werden die Menschen in den Entscheidungsprozess einbezogen.

Wir wollen Mobilität neu denken. Dazu gehört neben dem Ausbau des ÖPNV die Förderung des Fahrradverkehrs. Das Radwegenetz des Landkreises wollen wir weiter ausbauen. Ein Regionaler Omnibusbahnhof soll Drehscheibe der Bus- und Bahnverbindungen zwischen Stadt und Landkreis werden. Wir wollen nicht immer mehr Straßen, dafür bessere. Den Flächenverbrauch durch unsinnige Umgehungsstraßen gilt es zu vermeiden.

Mit Asylsuchenden wollen wir fair umgehen, dem Rechtsradikalismus treten wir mit Entschiedenheit entgegen.

Unser Landkreis rund um das Weltkulturerbe Bamberg ist auch eine Ausflugs- und Urlaubsregion. Den sanften Tourismus gilt es zu fördern, in einem Nationalpark Steigerwald sehen wir eine große Chance – für Mensch und Natur gleichermaßen.

5 Comments

  1. Hallo Herr Lösche,
    ihr Programm liest sich eigentlich sehr gut und vieles davon würden auch viele Bürger mit tragen. Leider sind die Grünen nach wie vor nicht bereit bei der Energiewende und speziell beim Ausbau der Windenergie im Landkreis (50 Windräder) auf die betroffenen Bürger zu zu gehen. Keine Kompromissbereitschaft bei den Abständen, kein eigener Vorschlag dazu, keine Aussagen zum Infraschallproblem, weiterhin ein für dumm verkaufen der Bürger mit der vorgegaukelten Autarkie. Bürgernahe Politik schaut für mich anders aus. Durch dieses sture Festhalten an überholten Positionen werden die Grünen weiter an Zustimmung verlieren. Schade!
    MfG Heinz Ruder

  2. Lieber Herr Ruder,
    wer die Energiewende in Bayern ausbremsen will, muss sich auch der Konsequenzen bewusst sein: Entweder wollen Sie dann weiterhin Atomkraft und/oder den Ausbau von Garzweiler oder aber Sie sprechen sich für mehr und nicht weniger Strom-Trassen gen Süden aus, denn dann müsste der erneuerbare Strom herangeschafft werden. Ein klares Bekenntnis zu einer dieser Varianten würde ich mir wünschen. “Energiewende-ja-aber-nicht-bei-mir” funktioniert nicht und ist unglaubwürdig, zumal Sie ja selbst ursprünglich die Trabelsdorfer Windräder projektieren wollten.
    Leider machen es sich die Windkraftgegner da viel zu einfach.
    Mit besten Grüßen
    Andreas Lösche

  3. Lieber Herr Lösche,
    wenn einem nichts besseres einfällt und man konzeptlos ist, kommt immer wieder das Killerargument Atomkraft. Rechnen Sie den Bürgern doch mal vor, wieviele Windräder es bräuchte, um die 1350 MW von Grafenrheinfeld mit Windrädern zu ersetzen, berücksichtigen Sie dabei aber bitte, dass ein AKW auf 7000 Volllaststunden kommt und ein WR bei uns auf nicht mal 2000. Mit einem einfachen Dreisatz kriegen Sie das sicher hin. Außerdem muss ich Sie etwas korrigieren, ich wollte nie als Projektant WR bauen, ich war Sprecher einer Bürgerinteressengemeinschaft mit vielen Bürgern, der Unterschied zu anderen Projektanten war, dass keiner aus diesem Kreis persönlich daran verdienen wollte. Aber anscheinend plappeln Sie auch hier einfach nach, was andere Ihnen einreden! Ich bin froh und stolz darauf, dass ich in der Lage bin meine Meinung zu korrigieren, wenn ich erkenne auf einem Irrweg zu sein. Ich halte es hier mit Adenauer: “Niemand kann mir verbieten jeden Tag etwas schlauer zu werden” Ein Rat: darüber sollten Sie vielleicht auch mal nachdenken.
    5 hoch effektive und emissionsarme Gaskraftwerke a 850 MW wie Irsching 5 würden das Atomproblem in Bayern lösen, ohne dass man auch nur ein WR bauen müsste, ein weiterer Vorteil wäre, dass die bestehende Infrastruktur genutzt werden könnte ohne neue Trassen!!
    Ihre Antwort kenne ich bereits: kein Gas von Putin und CO2 :-)
    Grüße Heinz Ruder

  4. Ach, Herr Ruder,
    ich befürchte, das wird nichts mehr mit uns beiden, aber immerhin weiß ich ja nun, dass Sie weiterhin auf fossile Energiequellen setzen und nicht auf die Energiewende. So gesehen ist das ja dann eine klare Aussage.
    Dass gescheiterte Projektierer zu seltsam verbissenen Windkraftgegner mutieren, erleben wir derzeit ja leider allerorten. Da hilft auch Adenauer nicht.
    Mit besten Grüßen
    Andreas Lösche

  5. Ja, Herr Lösche,
    da sind wir uns ja doch in einem Punkt mal einig!
    Dass Sie im Moment frustriert sind kann ich nachvollziehen, erst Ihr Scheitern in Ihren politischen Ansprüchen (Landtag), und jetzt noch das Dahinschmelzen der Energiewende in Bayern. Die Wähler haben entschieden, Millionen irren, nur die Grünen haben recht!
    Schöne Grüße Heinz Ruder

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