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Die montierte Wirklichkeit

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Mein kleines Tagebuch im Wahljahr (2)

Ein ganz neues Phänomen geistert seit einigen Wochen durch unseren Landkreis wie auch durch die hiesige Tageszeitung: die Windkraftanlagen-Fotomontage. Und das geht in seinen Facetten so: Variante 1 zeigt Baudenkmäler aus Stadt und Landkreis Bamberg von monströsen Rotorblättern verdeckt, Windräder mitten im Weltkulturerbe Bamberg, kuschelig eingebettet in den Domgrund.

Variante 2 basteln sich allerorten Initiativen zusammen, sie setzten dabei gigantische Windräder wahllos in die Landschaft. Größe, Anzahl und Standort der Räder stehen dabei in eklatantem Missverhältnis zu Wirklichkeit. Aber egal, Hauptsache es gelingt, die Menschen gegen die Windkraft oder deren Projektanten aufzuwiegeln. Besonders schräg wird es, wenn sich die Wutbürger dann zu allem Überfluss zum Beispiel „Förderverband Natur und Umwelt“ und ihre wenig redlichen Veröffentlichungen „Bürgerinformationsblatt“ nennen, wobei man darin dann vergeblich ein V.i.S.d.P. oder Impressum sucht. In diesen Pamphleten werden Menschen persönlich angegriffen, verantwortlich dafür zeichnet sich niemand, soweit geht die Courage dann offensichtlich doch nicht.

Dass Neuerungen stets auch Bedenken hervorrufen, ist verständlich. Umso mehr braucht es einen fairen Dialog aller Beteiligten, gezielte Falschbehauptungen sind da wenig hilfreich. Um dem Wildwuchs der Unwahrheiten in Sachen Windkraft in unserem Landkreis zumindest ein wenig entgegen treten zu können, haben wir einen Arbeitskreis Energie gegründet und eine erste Informationsbroschüre herausgebracht. Vielleicht gelingt es uns ja wenigstens mancherorts, zu einer Versachlichung der Diskussion beizutragen. Ortstermine und Abendveranstaltung sind anberaumt. Eine Rückkehr zu einer Debatte auf Faktenbasis ist jedenfalls dringend notwendig, sonst wird das nichts mit der Energiewende und der Klimaallianz Bamberg Stadt & Land.

Großes Talent im Verrücktmachen der Menschen hat auch mal wieder die Bayerische Staatsregierung bewiesen. Über zweihundert Umgehungsstraßen hat sie da mal rasch in ihren Wunschzettel zum Bundesverkehrswegeplan 2015 asphaltiert, wohl wissend, dass die überwiegende Mehrzahl davon nicht nur in Anbetracht der Kassenlage selbst am Sankt Nimmerleinstag nicht gebaut sein wird. Nichtsdestotrotz hat dieser Wunschzettel an vielen Orten Spekulationen und Diskussionen in Gang gesetzt, die nicht selten einer Gemeinde ordentlich zu schaffen machen. Soll es zur West- oder Ostumfahrung kommen? Oder was ist mit FFH- und Wasserschutzgebieten? Interessanter wäre die Frage, ob das Ding überhaupt kommt. Und weil auch in unserem Landkreis an der B279 die Frage nach der Umgehungsvariante heiß diskutiert wird, hatten wir dazu unseren Verkehrsexperten Toni Hofreiter nach Reckendorf geladen. Es war ein spannender Abend mit einer tollen und fairen Diskussion aller Beteiligten.

Überhaupt scheint das Bauen in alle Himmelsrichtungen derzeit die politische Diskussion wesentlich zu bestimmen. Als man in Bamberg im Sommer etwas überstürzt und mangelhaft transparent die Ansiedlung der Fa. Brose in Angriff nahm, gehörte der Ausbau des Flugplatzes an der Breitenau zum Willkommensgeschenk an die Coburger. Und wie das mit Flugplätzen so läuft, wenn Brose seine Finger im Spiel hat, durfte das westliche Oberfranken in den vergangenen Jahren ja eindrücklich miterleben. Jetzt also soll der kleine Bamberger Flugplatz erweitert (Landebahn), umzäunt und aufgepäppelt werden, Abfertigungsgebäude und Tower inklusive. Dass den Anwohner bei der Vorstellung von erhöhtem Flug- und damit Lärmaufkommen mulmig wird, ist nur zu gut zu verstehen. Was in der ganzen Sache fehlt, ist das, was man gemeinhin Transparenz nennt. Karten auf den Tisch, heißt das Gebot der Stunde. Nur so wären den Anwohnern die wohl nicht ganz unberechtigten Befürchtungen zu nehmen. Oder eben nicht…

Von der Baumaßnahme Bamberger Mauer dann beim nächsten Mal…

Fotos: Roland Lösel (2), Gerlinde Fischer

13 Comments

  1. sehr geehrter herr lösche,
    bevor sie die bürgerbewegung in dieser art und weise verunglimpfen, sollten sie vielleicht mal mit den menschen vorort reden, bevor sie einseitig die zweifelhaften argumente und methoden des projektanten übernehmen. sie erlauben sich ein urteil, ohne die historie und die fakten vorort zu kennen. wir vorort werden seit monaten sowohl vom projektanten als auch von den gemeinden nicht informiert, obwohl uns das groß versprochen wurde und die anträge seit langem gestellt sind. hier geht es um menschen und nicht um ideologie. ist das der neue stil der grünen? ich wähle seit der atomkraftbewegung grün, aber mit dem heutigen tag wird das vorbei sein, und ich denke auch für viele andere. wir sind nicht gegen windkraft, aber nicht zu lasten der menschen. sie sollten erst mal nachdenken, bevor sie menschen angreifen, die sie gar nicht kennen. mfg heinz Ruder

  2. Vielen Dank für Ihren Beitrag, Herr Ruder!
    In der Tat halte ich das, was da von Ihrer Initiative als nun neuerdings auch aus Weiher als vermeintlich Fakten kundgetan und auf Flugblättern (teils rechtlich bedenklich ohne V.i.S.d.P.) verteilt wird, für ziemlich gefährlich. Insbesondere die auf den Fotomontagen wahllos in der Landschaft verteilten Windräder sind dazu geeignet, die Menschen gezielt aufzuwiegeln. Man muss vermuten, dass dies auch der Sinn dieser Fotomontagen sein soll. Eine Information über das, was wirklich zu erwarten ist, stellen sie jedenfalls nicht dar.
    Zur Informationspolitik: Die Gemeinde Viereth-Trunstadt hat durchaus transparent für eine frühzeitige Information der Bürger gesorgt, sowohl im Amtsblatt als auch in einer Bürgerversammlung. Wenn man sich nun beklagt, man hätte den Weiheren Informationen vorenthalten, stimmt dies schlicht nicht.
    Wer die Energiewende möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass sie dezentral geschehen wird. Ein “Wir sind für die Windkraft, überall, bloß nicht bei uns” hilft da nicht weiter.
    Mit besten Grüßen
    Andreas Lösche

  3. Sehr geehrter Herr Lösche,
    wenn ihnen der rechtliche aspekt wichtiger ist als die menschen die in 700m davon entfernt leben müssen, so ist das sicher die richtige einstellung!! Das “bloß nicht bei uns” stimmt nicht, aber wir haben hier eine so eng strukturierte dorflandschaft, dass es überall zu abstandsproblemen kommen wird. genehmigt auf basis einer ta lärm von 1998, die mit der entwicklung der wr nicht mitkommt. reden sie doch mal mit bürgern, die neben solchen wr 20 jahre lang leben müssen, z.b. aus oberngrub. wir fordern das 10 fache der höhe, wenn das gegeben wäre, würden es hier sicher deutlich weniger widerstand da sein. und entschuldigung, ob wir uns vorort ausreichend informiert fühlen, das müssen sie schon uns überlassen.
    mfg heinz Ruder

  4. Sehr geehrter Herr Lösche,
    es ist erfreulich, dass Sie hier den Dialog suchen und sich der Diskussion stellen. Zunächst darf ich bitte als Gründungsmitglied unserer Initiative für viele Bürger im Aurachtal zwischen Walsdorf und Trabelsdorf sprechen. Es gibt keinen einzigen Bürger, der gegen die Windkraft per se ist.
    Walsdorf nutzt seit vielen Jahren als Vorreiter im Landkreis die Biomasse zur Beheizung der öffentlichen und nicht öffentlichen Gebäude. Die Landschaftsgestaltung durch die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverbandes des Landkreises ist weit über die bayerischen Landesgrenzen hinaus bekannt.
    Für die Renaturierung des Aurachtals mit seiner einzigartigen Flora und Fauna wurden erhebliche finanzielle Mittel bereitgestellt. All diese Bemühungen wurden in den letzten 10 Jahren einvernehmlich von Gemeinde und Bevölkerung getragen. Das Resultat sehen Sie auf der Wikipedia Seite von Walsdorf.
    Die Bewohner des Aurachtals als Wutbürger zu diffamieren qualifiziert Sie nicht gerade als Diskussionspartner auf Augenhöhe.
    Offensichtlich haben Sie sich noch nicht die Mühe gemacht sich davon zu überzeugen, dass in den Fotomontagen noch viel zu wenig WKR eingebaut wurden. Auf unserer Internetseite http://www.main-aurach-ebrach.de können Sie auf einen Blick erkennen, warum so viele Menschen den Windkraftplänen skeptisch gegenüber stehen. Wir sprechen von mindestens 25 – 30 WKR auf einer Tallänge von nicht einmal 7 Kilometern!
    Zum Abschluss erlauben Sie mir eine persönliche Frage. Wie würde ihr Engagement für die Windkraft aussehen, würden die Planungen der Vorranggebiete Oberhaid vorsehen?
    Es geht nicht um die Stromversorgung der eigenen Gemeinde durch WKR. Jeder den ich kenne sagt, drei Stück für unser Gewissen – kein Problem. Aber sehen Sie sich doch mal die Planungen an.
    Wir würden uns über einen weiteren Dialog, gerne auch persönlich, sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Roland Schramm

  5. Sehr geehrter Herr Ruder, sehr geehrter Herr Roland (?) !

    Am vergangenem Sonntag war ich nach unserem Treffen in der Brauerei Kundmüller im Nebenzimmer bei der sich dort treffenden Initiative. Mir war klar, dass es ungünstig gewesen wäre dort plötzlich eine Diskussion zu beginnen. Aber ich habe zwei Herren, deren Namen ich nicht weiß angeboten, einmal zur Initiative zu kommen. Während ein Herr das weit von sich wies mit den Worten: “Wir brauchen keine Informationen, wir wissen schon alles!”, hat ein anderer Herr meine Visitenkarte genommen und gemeint, er würde sich mit mir in Verbindung setzen.
    Es würde mich sehr freuen, wenn wir den Dialog wirklich persönlich in sachlichen Diskussionen führen könnten und wenn Sie mir Gelegenheit bieten würden, unsere Argumente mit den Ihrigen z.B. bei einem Treffen Ihrer Initiative auszutauschen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter Gack

  6. Sehr geehrte Vereinsmitglieder vom Förderkreis,
    Ich bin Kreisrat für die GAL in Bamberg und Gemeinderat in Stegaurach. Zunächst einmal finde ich es immer gut, wenn Bürger für Ihre Interessen eintreten und auch wenn man völlig unterschiedlicher Meinung ist, dann sollte man sich immer mit Respekt begegnen und sachlich zu bleiben ist eigentlich auch eine wichtige Voraussetzung für eine ernsthafte Diskussion.
    Jetzt schreibt der “Förderverein Natur und Umwelt” auf seiner Homepage von 30 bis 50 Windkraftanlagen im Aurachtal. “Ein Aurachtal mit 30 bis 50 Windkraftanlagen erfüllt uns mit Schrecken”. Obwohl ich Windkraft befürworte, ich möchte auch keine 30 bis 50 Anlagen im Aurachtal. Die Fakten ergeben allerdings auch ein völlig anderes Bild. Ich kenne die Planungen des Regionalverbandes Oberfranken West vom letzten Jahr. Wir haben für jedes im Landkreis Bamberg vorgeschlagene Vorranggebiet uns fachliche Expertise eingeholt, um aufgrund der Windhöffigkeit zu einer Einschätzung zu kommen, wieviele Anlagen wirtschaftlich zu betreiben sind. Nach diesen Einschätzungen werden es bestimmt keine 30 Anlagen sein. Diese Anlagen betreffen ja das Aurachtal auch nicht unmittelbar(!), sondern würden auf den Höhenzügen zwischen Aurachtal und Main, sowie zwischen Aurachtal und Ebrachtal stehen. Gerade das Vorranggebiet 146 betrifft von der Sichtbeziehung eher das Ebrachtal. Ich kann hier wirklich keine Beeinträchtigungen erkennen, außer man möchte keine Windkraftanlagen in der Landschaft stehen sehen. Aber das würde in letzter Konsequenz in die Steinzeit führen. Denn eine moderne Energieversorgung mit regenerativen Energien braucht die Windkraft.
    Der Freundeskreis schreibt, daß er ja durchaus bereit wäre drei Anlagen zu tolerieren. Der Planer bei Weiher beantragt ja jetzt nur noch vier Anlagen. Ich persönlich halte das für einen guten Kompromiss.
    Um Nachfragen vorzubeugen: Wenn im unmittelbaren Umfeld meiner Gemeinde Stegaurach z.B. 20 Windkraftanlagen geplant würden, würde ich darauf achten, daß alles entsprechend der gesetzlichen Grundlagen (Abstände, Immissionen etc) abläuft und würde mich darüber freuen, daß die Energie vor Ort erzeugt wird und nicht aus Atomkraftwerken kommt oder aus Putins Russland. Aber leider gibt es im Gemeindegebiet von Stegaurach keine windreichen Standorte.
    Also tatsächlich reden wir jetzt von vier Windkraftanlagen bei Weiher, daß es 30 bis 50 werden können ist eine Behauptung des Vereins, die nicht weiter begründet wird.
    Die auf der Homepage des Fördervereins dargestellten Fotomontagen sind leider zum großen Teil unsachlich. Selbst der FT, wahrlich kein einseitiger Windkraftbefürworter, schreibt daß das nächste Windrad zum Stadtzentrum im Abstand von 9-10km zu stehen komme. Es gibt keinen einzigen Fakt der auf Windräder beim Michaelsberg hinweist, wie es Ihre Fotomonatge suggeriert. Glaubwürdig ist diese Art von leicht widerlegbarer Desinformation nicht.
    Nichtsdestotrotz wäre es doch spannend mal direkt miteinander zu diskutieren. Wie können wir da zusammen kommen?
    mit herzlichen Grüssen
    Bernd Fricke

  7. Vielen Dank für Ihren Beitrag, Herr Schramm!
    Selbstverständlich und wie Ihnen bereits gestern geschrieben treten wir sehr gerne in den persönlichen Dialog mit Ihnen und Ihren Mitstreitern.
    Zu Ihrer “persönlichen Frage”: Auf dem Gebiet der Gemarkung Oberhaid wurde die Vorrangfläche 131 Lauter-West mit 50 ha ausgewiesen. Leider ist diese Fläche sehr klein, nicht gerade besonders windhöffig und relativ weit von einer Einspeisemöglichkeit gelegen, daher zum Betrieb von WKA nur äußerst bedingt geeignet. Diese Fläche zeigt exemplarisch auch die Schwachstelle im Planungsverband: Während besonders windhöffige Gebiete im Landkreis nicht berücksichtig wurden, finden sich weniger geeignete im Plan, Waldgebiete etwa.
    Zu Ihren 25-30 Windrädern (Ihre Website schreibt gar von 30-50 WKA) auf 7 km Tallänge: Es geht um die Vorrangflächen 135 Trunstadt-Süd (57 ha), 146 Dietendorf-Ost (220 ha) und 143 Walsdorf-West (80 ha). Bitte erklären Sie mir, wie Sie auf dieser Fläche von 357 ha 30-50 Windkraftanlagen unterbringen wollen?
    Wir freuen uns auf den Dialog! Mit besten Grüßen

    Andreas Lösche

  8. Hallo Herr Lösche, sehr geehrte Damen und Herren,

    zunächst herzlichen Dank dafür, dass wir in einen sachlichen Dialog eintreten. Wie wichtig das Thema ist, zeigt unser aller Engagement am Sonntagnachmittag. ;-)

    Unser Förderverein kann aufgrund der äußerst spärlichen Informationslage zwangsläufig nicht auf Realitäten eingehen; vielmehr vertritt er nach bestem Wissen und Gewissen die Ängste und Sorgen der Bevölkerung.
    Ein Beispiel für Angst und Sorgen contra Realität sei hier aufgezeigt: Zum Thema Veröffentlichung zur Windkraft in den Kommunen muss auf die Nichtöffentlichkeit vieler Gemeinderatssitzungen gemäß Art. 52 der bayerischen Gemeineordnung verwiesen werden. Protokolle, die auf die Nichtöffentlichkeit von Beschlüssen zur Windkraft hinweisen, helfen den Bürgern wenig, hoffen diese doch auf Transparenz in der Kommunalpolitik. Zudem fanden alle bisher publizierten Gespräche und deren Ergebnisse ausschließlich zwischen zukünftigen Betreibern, Befürwortern und Behördenvertreter statt. Dabei wurde in keinster Weise auf die berechtigten Interessen der direkt Betroffenen eingegangen.
    Es darf nicht verwundern, dass die Bürger mit dem Schlimmsten rechnen.

    Das Landesamt für Wald- und Forstwirtschaft hat in seinen Veröffentlichungen einen durchschnittlichen Flächenbedarf von 0,22 Hektar je WKR berechnet. Natürlich sind hier noch Abstandsflächen und leistungsgerechte Abweichungen mit einzukalkulieren. So abwegig sind bei einer derzeitigen Vorrangfläche von ca. 360 Hektar mindestens 30 WKR nicht! Im Übrigen sind die Vorrangflächen noch um die geplanten oder bereits eingereichten Anträge von privater Seite im Aurachtal zu erweitern. Wir haben das in unseren Grafiken und Plänen getan, und schon reichen die Flächen bis an die Ortsrandgrenzen von Tütschengereuth und Stegaurach heran.

    Wir brauchen dringend eine Lösung, die auch die Belange der betroffenen Bürger ausreichend berücksichtigt. Diese haben den Eindruck gewonnen, dass die bayerische Energiepolitik auf dem fränkischen Rücken, auf ihrem Rücken ausgetragen wird. Noch mal zur Erinnerung: Uns allen sind die Farben des bayerischen Windatlas bestens bekannt. Wind zum wirtschaftlichen Betrieb findet man vor allem im Süden des Freistaates. Da ist er rot und dort ist die Kulturlandschaft, deren Heimat schützenswert. Lasst uns gemeinsam den Energiebedarf der jeweiligen Kommune mit Windkraft decken; darüber hinaus stehen riesige Flächen für die Windkraft zu Verfügung, wo kein Protest zu erwarten ist. Andernfalls steht ein Tal auf, darauf können sich alle Beteiligten verlassen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Roland Schramm

  9. Sehr geehrte grüne Diskussionspartner,

    um den Knoten mit den 30-50 WR aufzulösen möchte ich dies aus unserer Sicht nochmal verdeutlichen. Auf den Höhenzügen links und rechts des Aurachtales sind 3 VRG’s ausgewiesen. Mit diesen ausgewiesenen Flächen ist man jedoch in den beteiligten Gemeinden anscheinend nicht zufrieden. So hat die Gem Priesendorf einer Erweiterung des VRG 135 Richtung Westen zur Staatsstraße Priesendorf-Lembach, die Gem Lisberg eine Erweiterung Richtung Osten zur Gemarkungsgrenze Tütschengereuth, und die Gemeinden Bischberg und Walsdorf die Erweiterung um den sog. Hundeknochen zwischen Tütschengereuth und Walsdorf eingereicht. Nimmt man diese Flächen hinzu, so ist im worst case auf dieser Seite mit 12-13 WR zu rechnen. Dbzgl. gibt es auch entsprechende Aussagen von Projektanten.
    Die VRG’s 143 & 146 haben in Summe ca. 300 ha, bei Zugrundelegung eines Flächenbedarfs von 10 ha pro WR (der Wert kommt nicht von uns, sondern ist ein anerkannter Planungsparameter der Projektanten), also theoretische 30 WR. Dazukommt, dass, für das VRG 146 von mehreren Seiten – nicht kommunaler – einer Erweiterung des VRG 146 beantragt wurde, somit ist die Vision, dass sich dieses VRG Richtung Stegaurach erweitert durchaus real! Wir haben den Eindruck, dass die BM und GR der Gemeinden unsere Natur und Heimat regelrecht dem neuen „Goldenen Kalb Windkraft“ opfern! Und die Erfahrung aus anderen Regionen zeigt deutlich, dass in vorbelasteten Gebieten gerne weitere WR genehmigt werden.
    Ob und was aus den Gem Burgebrach, Schönbrunn, Stegaurach gemeldet wurde, ist uns noch gänzlich unbekannt! Wir erhoffen uns hierzu Aufklärung bei einem Termin bei Fr. Odewald am 05.04.2013. Wir vermissen ein regionales Gesamtkonzept für unser Tal, unter Beteiligung der Bürger, unter Einhaltung einheitlicher Abstandsflächen, die keine Unterschiede machen ob es sich um ein großes oder kleines Dorf handelt. In unseren Augen sind die Bürger aus Ortschaften wie Weiher, Triefenbach, Feigendorf, Kolmsdorf, Zettelsdorf, … keine Bürger 2. Klasse, die anders behandelt werden als die Bürger aus den größeren Ortschaften.
    Ein ganzes Jahr haben die Grünen verstreichen lassen ohne irgendeinen Beitrag zur Aufklärung in unserem Tal zu leisten, und jetzt, wenn wir Bürger das Heft selbst in die Hand nehmen, stellt man uns in die Ecke von Aufwieglern und Wutbürgern. Solche Wutbürger haben in BW Hr. Kretschmann ins Amt gehoben. Im Übrigen möchte ich noch darauf hinweisen, dass auf dem besagten Flugblatt die Namen aller drei Vorstände benannt sind. Mit freundlichen Grüßen Heinz Ruder

  10. Sehr geehrter Herr Schramm, sehr geehrter Herr Ruder!

    Vielen Dank für die sachlichen Beiträge. Ich glaube, wir sind auf einem guten Weg in einen sachlichen Dialog zu kommen. Vielleicht war in den vergangenen Wochen das Klima etwas zu aufgeheizt.
    Ich sende gleich vorweg: Auch ich will keine 50 Windkraftanlagen im Aurachtal.
    Die Berechnungen mit den 300 ha ausgewiesener Fläche und den 10 ha pro Windkraftanlage sind – wie Sie schreiben – ja erstmal theoretisch, wecken aber nachvollziehbarer Weise Befürchtungen.
    Die 10 ha pro Anlage sind deshalb theoretischer Natur, da nicht überall auf den 300 ha die nötige Windhöffigkeit herrscht und weil sich Anlagen gegenseitig beschatten und – je nach Hauptwindrichtung – größere Abstände notwendig sind. Deshalb ist es ja so wichtig, dass wir
    a) miteinander reden und dass wir b) in Abstimmung mit der Ortsplanung und in ausreichendem Abstand zur Wohnbebauung planen. Nach den uns vorgestellten aktuellen Plänen ist das bei der Planung für das Gebiet Weiher/Trabelsdorf geschehen. Vielleicht sollten die Standorte einmal real abgesteckt werden.

    In der Hoffnung auf einen weiteren kreativen Dialog
    sende ich herzliche Grüße

    Peter Gack

  11. Sehr geehrter Herr Lösche

    ich möchte die “Sieben gute Gründe für die Windkraft” auf dem verteilten Flyer kommentieren bzw. vielleicht bekomme ich ja auch einige Antworten auf meien Fragen .
    Ersten im Punkt Fotomontage hat der Arbeitskreis Energie natürlich eine bessere Auswahl getroffen, um die Leute optisch zu täuschen. Ich schätze die abgebildeten Windkraftanlagen auf dem Flyer sind vom Punkt von dem das Bild gemacht wurde mehrere Kilometer entfernt. Zudem sieht man hier natürlich keine bebauten Grundstücke und kein Haus stehen, sondern nur freie Natur. Gegen solche Standorte für Windkraftanlagen hätte sicherlich niemand etwas einzuwenden, aber wenn man dann direkt in der Nähe eines 200 m hohen Windrades sein Haus hat und da leben soll ist das natürlich etwas ganz anderes. Hier machen doch ein paar Leute ( z.B. Grundstücksbestitzer auf deren Äcker die Anlagen errichtet werden sollen ) den schnellen großen Reibach ohne Rücksicht auf die Gesundheit und finaziellen Einbußen der Anwohner neben Windkraftanlagen. Ich bin nicht gegen Windkraftanlagen aber in vernüftigen Abstand zu Wohngebieten ( Abstand zehnfache Höhe des Windrades ) . Als vor etlichen Jahren die Abstände zu Wohngebieten festgelgt wurden waren die Windkraftanlagen doch max. 50 – 80 m hoch und heute sind sie bis zu 200 m hoch und der Abstand zu Wohngebieten ist immer noch gleich. Das passt doch nicht zusammen!

    Zu Punkt 1: Wer macht das große Geld?

    Meiner Meinung nach bekommen die Grundstückseigentümer eine übertrieben hohe Pacht ( In einer Sendung bei Anne Will wurden hier 40.000.-€/Jahr pro Winrad genannt). Natürlich kann man sich an die Windkraftanlagen finanziell beteilen wenn man genug Geld dafür übrig hat. Das können wohl kaum junge Familien sein die auf dem Land gebaut haben und nun ihr Haus abbezahlen müssen. Zudem werden die Immobilien in der Nähe von Windkraftanlagen sehr stark an Wert verlieren ( man redet hier von bis zu 50 % ) und somit sind wieder die Anwohner neben Windkraftanlagen betroffen. Sie werden also nicht nur um ihren privaten Erholungsraum gebracht und gesundheitlich beinflusst, sondern sollen auch noch die finanzielle Wertminderung ihrer Immobilie einfach und möglichst schweigend hinnehmen. Neubaugebiete in der Nähe der Windparks brauchen die Gemeinden eigentlich nicht mehr auszuweisen, denn diese Bauplätze kauft doch keiner. Sind sie doch mal ehrlich zu sich selbst würden sie so einen Bauplatz kaufen wenn sie woanders auf einen Bauplatz bekommen würden wohl kaum !

    Zu Punkt 2: Wirtschaftlichkeit der Windkraftanlagen
    Hier wird den Leuten nur immer erzählt wieviel Strom die Windkraftanlagen erzeugen. Welchen Wirkungsgrad eine Windkraftanlage hat wird ebenfalls wie die Probleme die durch die ungleichmaßige Netzeinspeisung ins Stromnetz entstehen verschwiegen. Das zur Grundlastabdeckung zur Windkaftanlagen immer Kohle- und Gaskraftwerke Standby zur Vefügung stehen müssen ( Die Kosten dafür zahlt natürlich auch der Verbraucher ). Das diese Kraftwerke dann wieder erheblich CO2 produzieren ist ja auch klar. Zudem wissen die meisten Leute nicht, dass ein Windrad in der Regel ca. 20 Jahre betrieben werden kann. Was ist dann mit dem Abbau z.B. die riesigen Fundmente ( bis zu 25 m tief ) werden wohl immer im Boden verbleiben, oder ? Also wenn schon dann bitte alles komplett berichten nicht nur das Positive.

    Zu Punkt 3: Schaden für Vögel und ander Tiere
    Ich denke auch, dass man den Vogelschlag den es nachweislich gibt vermutlich vernachlässigen kann. Bedenklich sehe ich hier aber das Graureiherschutzgebiet in Roßstadt denn die geschützen Graureiher fliegen ja bekanndlich sehr oft zu den Seen in Priesendorf und Trabelsdorf wo sie ja oft zu sehen sind. Die Gefahr für Feldermäuse, denen beim nahen Vorbeifliegen die Lungen platzen, sehe ich hier doch kritischer. Sehen Sie sich die Berichte darüber im Internet an bis zu 200.000 tote Fledermäuse pro jahr durch Windkraftanlagen ! Man hat jetzt doch in jahrzehnter langer Arbeit wieder den Bestand der Fledermäuse erhöhen können. Wenn zum Beispiel in Priesendorf neue Brutmöglichkeiten für Fledermäuse geschaffen werden steht hier ein riesiger Bericht in der Zeitung. Über die Gefahr durch die Windkraftanlagen liest man aber nichts . Außerdem sollte auch informiert werden, dass es durch die Vibrationen die eine Windkraftanlage erzeugt zu Bodenverdichtungen kommt. Hierdurch werden alle Kleinstlebewesen, vermutlich auch seltene Feldhamster, diverse Mausarten etc. im weiten Umkreis eines WKA´s vertrieben. Oder ist das nicht so ? Was passiert mit den unterirdischen Wasseradern unter den WKA´s werden diese durch die Verdichtung verschlossen und umgeleitet? Also auch hier bitte nicht nur die Vorteile grün präsentieren sondern komplett infomieren!

    Zu Punkt 4: Die Windernergie schafft Arbeitsplätze
    Das mag sein das in den Städten wo die WKA´s hergestellt werden auch dadurch Arbeitsplätze entstehen. So wie dies aber im Flyer dargestellt wurde werden hier in Oberfranken viele Arbeitsplätze entstehen. Ich denke auch hier liegt eine Fehlinfomation für die Bürger vor, denn wenn ein WKA erst mal steht sind vermutlich ab und zu Wartungsarbeiten durchzuführen, aber diese werden wohl dann vom Hersteller oder wenigen Spezialisten durchgeführt. Also entsteht hier mit Sicherheit kein neuer Arbeitsmarkt für Oberfranken sondern nur ein paar vereinzelte Arbeitsplätze.

    Zu Punkt 5: WKA´s belasten Anwohner mit Schattenwurf und Lärm

    Hierzu kann ich nur empfehlen mit Menschen die neben eines Windkraftanlagen wohnen zu sprechen was die ihnen über die sehr geringe Belastung sagen. Zudem kann ein nächtliches Dauergeräusch von 35 dB einen Menschen mit Sicherheit um den Schlaf bringen und somit gesundheitlich stark beeinflussen. Bedenken sie, dass wir ja gerade wegen der Ruhe auf dem Land gebaut haben. Bei uns gibt es keine nächtliche Lärm durch Autoverkehr und sonstige Umgebungeräusche, wie zu Beispiel in einer Großstadt. Weiter Belastung durch blinkende Flugwarnbeleuchtungen die bei neueren WKA-Tyen in Zukunft auch noch an den Flügelspitzen angebracht werden sollen schön wenn man dann sein Schalfzimmerfenster in dieser Richtung hat. Der Schattenwurf einer 200 m hohen Windkraftanlage kann bis zu 1500 m weit gehen. Auch dies ist eine gesundheitliche Belastung für die Anwohner. Der in Deutschland nicht untersuche Infra-Schall weis auch keiner genau welche Beeinflussungen für die Anwohner entstehen. Deshalb nochmal ich bin nicht gegen Windkraftanlagen, aber nicht neben bewohnten Gebieten. Warum werden die Windräder eigentlich nicht in unbewohnten Gebieten gebaut? Hat dies damit zu tun, dass dann länger Einspeiseleitungen benötigt werden, oder weil den Gemeinden dann die erhofften Gewerbesteuereinnahme verloren gehen? In Bamberg zum Beispiel macht man sich Gedanken, dass man die Windräder zum Beispiel vom Domplatz aus nicht sehen sollte, aber auf dem Land können die Menschen dann neben diesen 200 m Rieden mit den bekannten Belastungen leben ( Ist ja nich so schlimm wenn man nicht betroffen ist ). Die Besichtigungen von Windkraftanlagen mit den Gemeindevertretern erfolgt in der Regel immer bei schönen Wetter und bei wenig Wind. Die Geräusche sind bei diesen Bedingungen natürlich wesentlich leiser als wenn der Wind stärker weht. Und die Rotorengeräusche der Windkraftanlagen mit natürlichen Blättergeräuschen zu vergleichen ist wohl ein schlechter Witz und kann nicht erst gemeint sein oder ?

    Zu Punkt 6: Mehrheit der Menschen für Windkraftanlagen

    Das glaube ich ihnen denn in den Städten in deren Nähe ja wegen der Belastungen keine Windkraftanlagen gebaut werden leben natürlich mehr Menschen als auf dem Land. Zudem habe ich ja oben bereits erwähnt wenn der Abstand zu Wohngebieten stimmt ( 10 fache Entfernung der Höhe der WKA ) bin ich auch dafür. Also weit genug weg von den Gemeinden und es gibt vermutlich keinen Widerstand der Anwohner.

    Zu Punkt 7: Subventionierung von Windernergie

    Dazu kann ich nur so viel sagen, dass ich jetzt wegen der Energiewende pro verbrauchte kWh ca. 6 Cent mehr bezahlen muss und das soll ja im nächsten Jahr nochmals erhöht werden. Wenn dann zur Grundlastabdeckung wieder Kohlekraftwerke laufen müssen bzw. Standby gehalten werden müssen zahlt das auch wieder der Verbraucher. Wenn zudem bei starken Wind zuviel Energie erzeugt wird wird diese zum Teil kostenlos ins Ausland abgeführt für mich auch unerständlich. Wie ihnen ja vermutlich auch bekannt sein sollte werden die Generatoren in Atomkraftwerken umgebaut ( Im KKW-Biblis bereits realisiert – Im Internet nachzulesen ) um die Netze zu stabilisieren und sogenannte Bildleistung abzudecken und um Netzüberbelastungen entgegenzuwirken. Dadurch wird natürlich der Abbau des Maschinenhauses der stillgelegten Kernkraftwerke verhindert solche Infomationen bekommen die Bürger natürlich auch nicht zu hören.

    Ich bin schon sehr auf die Antworten gespannt.

    Manfred Böhnlein
    Priesendorf

  12. Sehr geehrter Herr Böhnlein,
    zunächst vielen Dank für Ihren Beitrag! Natürlich kann ich hier nicht auf alle Ihre Punkte dezidiert eingehend, ich müsste die Punkte unseres Flyers einmal mehr wiederholen. Zudem werden einige Punkte in früheren Kommentaren bereits behandelt.
    Auf einige Ihrer Behauptungen möchte ich jedoch schon antworten, da sie doch teils recht abstrus sind:
    Die Windkraftanklagen auf der Trabelsdorfer Höhe im Vorranggebiet Trunstadt-Süd werden eine Fundamenttiefe von 3 m haben. Wie kommen Sie auf 25 m?
    Ein Vergleich heutiger höherer Anlagen mit älteren kleineren ist hinsichtlich der Lärmbelastung nicht besonders sinnvoll. WKA neuerer Bauart sind deutlich leiser als alte Modelle.
    Jede bauliche Veränderung in der Nähe eines Wohngebietes unterliegt der Einhaltung der gesetzlichen Immissionswerte von 40 db, auch eine WKA.
    Diese Werte werden gemessen und nicht von Gemeindevertretern bei einer Besichtigung bei schönem Wetter gefühlt oder geschätzt.
    Die Umfragen, auf die wir uns beziehen, vergleichen die Akzeptanz der Windenergie bei Menschen, die in der Nähe von Anlagen leben, mit derjenigen bei Menschen, die zum Beispiel in Städten weit weg solcher Anlagen leben. Das erstaunliche Ergebnis: In der Nähe von Anlagen ist die Akzeptanz höher!
    Abstandsregelung: Wenn Sie größere Abstandsflächen bis zu 2 km wünschen, dann müssen Sie mit der bayerischen Staatsregierung sprechen. Diese hat die heute geltenden Abstandsregelungen von 1.000 bzw. 700 im Winderlass vom Dezember 2011 vorgegeben.
    Mit einer “Wir haben ja nichts gegen Windkraft, aber nicht bei uns”-Mentalität werden wir nicht weit kommen mit unserer Energiewende.
    Zu den Hamstern und Mäusen: Folgten wir diesem Argument, dann dürfte zukünftig in unserem Land überhaupt nichts mehr gebaut werden, keinerlei Tiefbauvorhaben. Und alle Landwirte dürften ihre Äcker nicht mehr bestellen.
    Zum Vogelschutz gibt es mittlerweile zahlreiche Gutachten. Im Genehmigungsverfahren wird das alles genau geprüft. Auch der Graureiherbestand nahe Roßstadt ist im vorliegenden Fall berücksichtigt.
    Unsere Fotomontage zeigt den Albtrauf, das windhöffigste Gebiet im Bamberger Landkreis. Dort aber will der Planungsverband keine Vorrangflächen. Bislang verweigert man sich auch einem Zonierungskonzept. Wir haben deshalb diese Fotomontage ganz bewusst gewählt.
    Es grüßt Sie herzlich
    Andreas Lösche

  13. So die Dinger stehen nun, aber drehen sollten sie sich auch. Fürs Rumstehen wird niemand bezahlt – außer bei Denkmälern vielleicht. Also die Frage warum drehen sie sich nicht? Doch ein Denk mal?
    Grüße Gerhard

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